Drei Clubrekorde für Klauser

Gute Bilanz für den Schwimmclub Herisau an regionalen Anlässen

SCHWIMMEN. Am regionalen Jugendcup ragten die Leistungen von Stefan Klauser und Fabienne Puppin heraus. Zusammen eroberten sie zehn Medaillen. An der gleichzeitig durchgeführten Juniorenmeisterschaft verpasste Daniela Näf das Podest nur knapp.

Stefan Klauser konnte schon bei der Hinreise zum zweitägigen regionalen Anlass in Chur die mentale Wettkampfbereitschaft im Gesicht abgelesen werden. Diese unabdingbare Voraussetzung für Topleistungen brachten ihm neben einem Medaillensatz drei Clubrekorde über 100 m Brust in 1.13,14, 200 m Lagen in 2.31,09 und 400 m Freistil in 4.43,25. Für die persönliche Bestleistung im 100 m Freistilrennen in 1.00,21 erhielt der 16-Jährige eine weitere Silberauszeichnung.

Als zusätzlichen Erfolg verbuchte er die Qualifikation zur Teilnahme am schweizerischen Jugendcup-Final mit dem Regionalkader in Liestal.

Fünf Siege für Puppin

Gleich mehrere Male in den vorderen Teil der schweizerischen Zehnbestenliste der Jahrgänge 1993 und jünger schwamm Fabienne Puppin, Jahrgang 1994.

Von den sechs bestrittenen Rennen konnte sie nur die 100 m Bruststrecke hauchdünn nicht gewinnen.

Die fünf Gold- und eine Silbermedaille bedeuteten nicht nur alles persönliche Bestleistungen, sondern gleichzeitig auch Marken, die ganz nahe an den Limitezeiten für Elfjährige und jünger zur Teilnahme an den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften im Sommer liegen.

Schon erstaunlich gut konnten Tamara Aemisegger (1992), Yvo Aemisegger (1991), Lea Anwander (1992), Joël Geisser (1991), Kim Nagel (1992) und Nadine Reich (1992) abschneiden. Fast alle starteten zum ersten Mal wettkampfmässig über 400 m Freistil und 200 m Lagen.

Achtbare Damenstaffel

Daniela Näf (1988) gelang ein starker Wettkampf bei den Juniorinnen. Die Zeiten von 1.25,00 über 100 m Brust und 2.43, 89 über 200 m Lagen bedeuteten Bestmarken, reichten jedoch «nur» je zu einem vierten Rang. Mit weiteren, zum Teil starken Verbesserungen warteten in dieser Kategorie Marco Bontognali (1987) sowie Anna und Sarah Roditscheff (1989) auf. Zwei achtbare fünfte Ränge erzielten die Damenstaffeln. Anna und Sarah Roditscheff sowie Daniela Näf wurden über 4 x 40 m Freistil und 4 x 50 m Lagen eingesetzt, während als vierte Schwimmerin einmal Lea Anwander und einmal Fabienne Puppin den Vorzug erhielten.